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01. 2016

Der erste Sattelzug aus der neuen MPA-K-Reihe geht nach Hongkong

Das erste Sattelfahrzeug aus der neuen Fahrzeugfamilie MPA-K von Goldhofer hat gleich eine weite Reise absolviert: Es ist an den langjährigen Kunden Tai Wah Sea & Land Heavy Transportation Ltd. mit Sitz in Hongkong übergeben worden.

Der MPA-K 5 (0+5) hat eine Ladefläche von 10,5 m und ist um weitere 7,4 m ausziehbar. Mit einer Achslast von 12t bei 80 km/h und einem Gesamtgewicht von 84t bietet der MPA-K als Fünfachser eine Nutzlast von ca. 60t, die durch das vordere Dreiachs-Fahrwerk aus dem MPA-K-Baukasten auf etwa 90t erhöht werden kann. Das technische Gesamtgewicht bei einer Achslast von 15,6t liegt somit bei über 150t für den 8-achsigen Gesamtzug. Beide Fahrwerke sind kompatibel mit dem MPA-K-Unihals. Das bedeutet, dass sowohl das hintere als auch das vordere Fahrwerk ohne Umsteckarbeiten von Lenkstangen oder ähnlichem an den Schwanenhals angekoppelt werden können. Dadurch ist der Aufwand des Umrüstens minimal und spart eine Menge Zeit.

„Wir haben schon mit Schwerlastmodulen und Semitiefladern von Goldhofer beste Erfahrungen gemacht«, sagte Jason Ho, Geschäftsführer von Tai Wah Sea & Land Heavy Transportation Ltd. bei der Übergabe des MPA-K 8 im Goldhofer-Werk in Memmingen. „Aufgrund der Kombinationsmöglichkeiten, wie sie Goldhofer mit der neuen Sattelfamilie MPA-K bietet, können wir jetzt noch flexibler und schneller auf unterschiedliche Anforderungen unserer Kunden reagieren und so immer das exakt passende Fahrzeugkonzept anbieten.“ Die bereits vor 60 Jahren gegründete Tai Wah Sea & Land Heavy Transportation Ltd. gehört heute zu den renommiertesten Schwerlasttransport-Unternehmen in Hongkong und ist daneben auch in Macau sowie auf dem chinesischen Festland präsent.

Das Produktprogramm der MPA-K-Reihe funktioniert wie ein Baukasten und besteht aus verschiedenen Fahrwerken, diversen Brückenvarianten (Tiefbett, Flachbett, Kesselbett), Semifahrwerken mit Auszugsröhre und Schwanenhälsen. So gibt es vordere Fahrwerke mit ein bis drei Achsen, hintere Semifahrwerke von vier bis sieben Achsen. Zudem sind die Sattelzüge ein- oder zweifach teleskopierbar. Flexibel, modular und variabel – das sind deshalb nur einige der herausragenden Eigenschaften des MPA-K. Dabei ist die von Goldhofer entwickelte »MPA-Achstechnologie« mit der entscheidende Faktor, besteht doch die MPA-Achse nur aus je einem Radträger, Federbein und Querlenker. Dadurch resultieren unter anderem die hohe zulässige Achslast, die niedrige Ladehöhe von 780 mm, der Achsausgleich von 350 mm, ein Lenkeinschlag von 60° sowie eine außergewöhnliche Wartungsfreundlichkeit.

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