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Goldhofer setzt neue Maßstäbe auf der Conexpo

Auf der CONEXPO Stand G-4416 präsentiert Goldhofer gleich 2 Highlights für seine amerikanischen Kunden. Einen 6-achsigen ADDRIVE mit 3 angetriebenen Achslinien sowie einen Satteltieflader vom Typ STZ-P 9 (3+3+3) AA für Highway-Transporte in Nordamerika.

Das Besondere am ADDRIVE ist: Aufgrund des großen Spektrums an Anwendungsmöglichkeiten und der enormen Flexibilität optimiert dieser, erstmals auf der BAUMA in München präsentierte Zusatzantrieb den Einsatz von Schwerlastmodulen – egal ob es sich dabei um ein gezogenes Modul handelt oder um einen Selbstfahrer. Dadurch wiederum verbessert sich grundsätzlich die Effizienz eines Fuhrparks, kann dieser doch dank ADDRIVE wesentlich flexibler und wirtschaftlicher gemanagt werden.

Zu den herausragenden Merkmalen gehören dabei der geringe Mobilisierungsaufwand sowie die schnelle und einfache Reduzierung des Gesamtgewichts, wie beispielsweise beim Überfahren einer Brücke. Dann wird die Zugmaschine einfach abgekoppelt, und der ADDRIVE fungiert als Selbstfahrer. Dadurch entfällt das Umladen der Fracht auf einen extra bereitgestellten Selbstfahrer. Das ist oftmals nötig, wenn Brücken mit zu niedrigen Belastungsparametern überquert oder enge Kurven, Serpentinen oder Kreisverkehre durchfahren werden müssen.

Konzipiert worden ist der ADDRIVE von den Goldhofer-Ingenieuren so, dass sich, sobald eine gewisse Geschwindigkeit erreicht ist, automatisch das hydro-mechanische Antriebssystem entkoppelt und dann wie ein »normales« Schwerlastmodul mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h gezogen werden kann. Dabei wird die Verbindung vom Motor zur Antriebsachse getrennt, der Ölfluss gestoppt. Ausgeschlossen ist dadurch zum einen die Überhitzung des Antriebs, zum anderen reduziert sich der Wartungsaufwand signifikant, da es in diesem Fahrmodus keinen ölflussbedingten Verschleiß und Widerstand mehr gibt.

Ein weitere großer Vorteil ist: Muss aufgrund der Topografie der Transportstrecke die Antriebsleistung kurzzeitig erhöht werden, wird ADDRIVE auf Knopfdruck einfach wieder zugeschaltet – und erspart somit unter Umständen den Einsatz einer ansonsten notwendigen zweiten Zugmaschine. Erhöht wird die Sicherheit bei diesem Transport außerdem dadurch, dass ADDRIVE als weltweit erstes Schwerlastmodul über ein besonders schnell ansprechendes elektronisches Bremssystem (EBS) verfügt.

Seit Jahren sind die Sattelanhänger der STZ-P Baureihe ein zuverlässiger Partner in der Schwerlasttransportbranche. Dank Pendelachstechnologie, maximaler Rahmenstabilität, teleskopierbaren Ladeflächen sowie verschiedenen Fahrzeugbreiten und unterschiedlichen Radständen setzt dieses Sattelkonzept Maßstäbe. Der STZ-P 9 (3+3+3) AA ist zudem zwischen den Fahrwerken ausziehbar, wodurch der gemäß US-amerikanischer Vorschriften geforderte Achsabstand gewährleistet wird.

Dabei kann das Heckfahrwerk unter Last eingeschoben werden, um beim Durchfahren von engeren Kurven oder Kreisverkehren flexibler agieren zu können. Nach der Bewältigung der Engstelle kann das Fahrzeug dann mit der Sattelzugmaschine wieder entsprechend ausgezogen und verlängert werden.

Während der Conexpo präsentiert Goldhofer auch sein neues bereits in der Produktion befindliches Dual Lane Konzept THP/DC.

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