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07. 2015

MdB Stracke besuchte Firma Goldhofer im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung

Stracke: "Die duale Ausbildung ist Eintrittskarte für ein erfolgreiches Berufsleben."

Bayernweit fand in der letzten Woche der „Bayerische Tag der Ausbildung“ statt. Damit soll die hohe Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb unterstrichen werden. Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) nutzte den "Bayerischen Tag der Ausbildung", um sich bei der Memminger Firma Goldhofer über die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren und den Auszubildenden über die Schulter zu schauen.

Die Firma Goldhofer ist weltweit einer der führenden Hersteller von Spezial- und Schwerlastfahrzeugen mit rund 650 Mitarbeitern. 38 Lehrlinge werden derzeit im Unternehmen ausgebildet. Bundestagsabgeordneter Stracke kam bei seinem Besuch mit Führungskräften, Ausbildern und Auszubildenden aus dem gewerblichen wie kaufmännischen Bereich ins Gespräch. Die Auszubildenden zeigten sich begeistert von ihrer jeweiligen Lehrstelle. Die Firma Goldhofer bietet beste Rahmenbedingungen. Stracke erfuhr, dass die Lehrlinge einen Realschul- oder Mittelschulabschluss in der Tasche hatten, als sie sich bei Goldhofer beworben haben. Insgesamt erreichen rund 400 Bewerbungen pro Ausbildungsjahr das Personalbüro. Dabei legt das Unternehmen Wert auf ein gestuftes Auswahlverfahren. "Die Note im Abschlusszeugnis ist nicht unbedingt entscheidend, sondern vielmehr der Gesamteindruck des Bewerbers", betonte Helmut Schreier, Leiter für gewerbliche Ausbildung.

Die Firma Goldhofer ist auch bei Schülerpraktikanten eine begehrte Adresse, um erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. Im Rahmen eines Schnupperpraktikums erhalten so jedes Jahr knapp 100 Schülerinnen und Schüler einen kurzen, aber um so intensiveren Einblick. "Schülerpraktika sind eine hervorragende Möglichkeit, seine eigenen Stärken zu entdecken und sich beruflich zu orientieren. Gerade die Ferienzeit ist hierfür bestens geeignet", unterstrich Stracke.

Bei einem Betriebsrundgang konnte sich Stracke von den technisch erstklassigen Fahrzeugen im Nutzlastbereich überzeugen, die in Memmingen produziert werden. Im Anschluss ging es weiter zur Lehrwerkstatt. Dort lernen die Lehrlinge die Grundlagen an technischen Fertigkeiten und Fähigkeiten, bevor es dann produktspezifisch im Unternehmen weiter geht. Dabei erfuhr Stracke, dass auch die Auszubildenden aus dem kaufmännischen Bereich Erfahrungen in der Lehrwerkstatt sammeln. „Wir fräsen, bohren und hämmern. Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft uns bei unserer täglichen Arbeit. Denn wir wollen das Produkt, das wir kaufmännisch betreuen, auch besser verstehen", sagte Laura Bajraktari, Azubi zur Industriekauffrau.

Als Resümee seines Besuchs stellte Bundestagsabgeordneter Stracke fest: „Eine betriebliche Ausbildung ist praktisch unschlagbar. Sie lohnt sich für Auszubildende und Betriebe gleichermaßen. Für junge Menschen ist sie Eintrittskarte in ein erfolgreiches Berufsleben. Für Unternehmen bedeutet sie aktive Fachkräftesicherung. Ich freue mich, dass besonders unsere heimischen Familienbetriebe auf die duale Ausbildung setzen. Das macht unser Allgäu als Wirtschaftsstandort auch so stark".

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