Besucher-Run am Goldhofer-Stand auf der inter airport Europe Ground Handling wird elektrisch und digital

Visionäre E-Mobility- und Digitalisierungslösungen finden großen Anklang

Zum Ende der diesjährigen inter airport Europe zieht Goldhofer Airport Technology ein rundweg positives Fazit: mehr Standbesucher, mehr qualifizierte Fachgespräche und eine entscheidende Zunahme konkreter Anfragen. Ausschlaggebend hierfür war der vollständig auf zukunftsfähige Ground-Handling-Betreiberkonzepte ausgelegte Messe-Fokus des Komplettanbieters. So lockten die Präsentation des ersten stangenlosen E-Flugzeugschlepper »PHOENIX« AST-2E ebenso wie die in der Future Zone gezeigten Szenarien bedeutend mehr internationale Besucher auf den Messestand als in den Jahren zuvor. „Der zunehmende Ansturm auf unsere E-Mobility-Lösungen hat uns selbst etwas überrascht. Statt Verschnaufpause nach der Messe heißt es jetzt: ‘Ärmel aufkrempeln!‘“, so Christof Peer, Vertriebsleiter Airport Technology bei Goldhofer.

Das emsige Treiben auf dem Goldhofer-Messestand glich dieses Jahr einem Bienenkorb. Während sich rund um das Standgebäude zahlreiche Besucher um die ausgestellten Schlepper drängten, herrschten in den Besprechungsräumen und in der Future Zone ebenso reger Hochbetrieb. Neben dem erstmals präsentierten Stangenschlepper »BISON« D 1500, der Flugzeuge bis zum A380 schleppen kann, stieß auch der erstmalig gezeigte Prototyp des stangenlosen E-Schleppers »PHOENIX« AST-2E mit »IonMaster« Technology auf großes Interesse. Mit diesem durch Lithium-Ionen-Batterien angetriebenen Kraftpaket hat der Technologie-Vorreiter aus Memmingen und Ostfildern seine emissionsfreie Schlepper-Modellpalette jetzt komplettiert. Ebensolche Publikumsmagnete waren der Stangenschlepper »BISON« E 620 sowie der Frachtschlepper »SHERPA« E, von dessen Wendigkeit und Manövrierbarkeit sich die Interessenten auf Testfahrten in der Drive Zone selbst überzeugen konnten.

Konkrete Eindrücke rund um das Ground Handling der Zukunft bot die stark frequentierte Future Zone, in der Besucher ausreichend Gelegenheit fanden, sich über den effizienten Einsatz von Ground Handling Fahrzeugen zu informieren. Unter Berücksichtigung kundenindividueller Voraussetzungen (Flugzeugtypen/-gewichte, Streckenlängen, Steigungen, Schlepperleistung/-reichweite etc.) konnte man die Effizienz der E-Schlepper von Goldhofer ermitteln und über einen Effizienz-Rechner zum Beispiel die Gesamtbetriebskosten der »SHERPA«-E-Modelle gegenüber den dieselbetriebenen Fahrzeugen berechnen. Hierbei zeigten sich viele Kunden überrascht, wie schnell sich ein kundenindividuell angepasster »SHERPA« E im Vergleich zu anderen Antriebskonzepten amortisiert. Gedränge herrschte auch um die Monitoring-Dashboards und Predictive-Maintenance-Lösungen. Mit ihnen verfolgten die Besucher in Echtzeit die Betriebsdaten, wie Motorstatus, Ladezustand, Geschwindigkeit etc., des nur wenige Meter entfernt in der Drive Zone fahrenden »SHERPA« E sowie eines stangenlosen »PHOENIX«-Schleppers samt anstehender Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, der im Echtbetrieb auf dem Flughafen München eingesetzt wird.

Angesichts der weltweit zunehmend emissionsfrei betriebenen Flughäfen sowie der hierzu nötigen stabilen Ladeinfrastruktur und intelligenten Konnektivitätsbasis positioniert sich die Goldhofer Airport Technology als umfassender Lösungsanbieter von E-Mobility- und Digitalisierungslösungen. „Das durchweg positive Echo unserer Kunden und Interessenten auf der inter airport Europe bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Denn für ein zukunftsorientiertes Ground Handling reicht es nicht, einfach nur E-Fahrzeuge einzusetzen. Erst die intelligente Verknüpfung durch neuartige Flughafenvorfeldfahrzeuge (GSE-) und Flughafen-Konzepte ermöglicht einen gleichzeitig nachhaltigen wie wirtschaftlichen Betrieb“, so Lothar Holder, Sprecher des Vorstands der Goldhofer AG und Leiter der Airport Technology.