Goldhofer Airport Technology GmbH wurde mit seiner neuesten Innovation »PHOENIX«E beim begehrten Umwelttechnikpreis von Baden-Württemberg nominiert

Fellbach Nov.21: Der Goldhofer Geschäftsbereich Airport Technology hat mit dem vollelektrischen stangenlosen Flugzeugschlepper »PHOENIX« E erfolgreich am Umwelttechnikpreis in der Kategorie 01 Energieeffizienz teilgenommen.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg verleiht den Umwelttechnikpreis seit 2009 im Zwei-Jahres-Takt für hervorragende und innovative Produkte in der Umwelttechnik. Das Preisgeld beträgt 100.000 Euro und wird auf vier Kategorien und einen Sonderpreis der Jury verteilt. In den Kategorien "Energieeffizienz", "Materialeffizienz", "Emissionsminderung, Aufbereitung & Abtrennung" sowie "Mess-, Steuer- und Regeltechnik, Industrie 4.0" werden Produkte ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Ressourceneffizienz und Umweltschonung leisten und kurz vor der Markteinführung stehen oder nicht länger als zwei Jahre am Markt sind. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung in Baden-Württemberg. Umweltministerin Thekla Walker zeichnete am 4. November 2021 in der Schwabenlandhalle in Fellbach die diesjährigen Preisträger aus.

„Die Platzierung beim Umwelttechnikpreis ist eine besondere Auszeichnung für unsere Arbeit und unser Engagement. Sie ist für uns ein weiterer Ansporn, die Entwicklung von Produkten, die nicht nur innovativ sind, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und der Schonung der Umwelt leisten voranzubringen.“, so Lothar Holder, Vorstand der Goldhofer Aktiengesellschaft und Leiter des Geschäftsbereichs Airport Technology.

„Ich bin beeindruckt von der Entschlossenheit und Konsequenz, mit der Unternehmen mit ressourceneffizienten Prozessen und Produkten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz leisten. Mit dem Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg honorieren wir das Engagement und geben den Unternehmen die Gelegenheit, ihre innovativen Entwicklungen zu präsentieren“, erklärte Umweltministerin Thekla Walker. Die weiteren Juroren sind Prof. Dr. Thomas Hirth (Vizepräsident für Innovation und Internationales am Karlsruher Institut für Technologie KIT), Prof. Dr.-Ing. Peter Elsner (Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT), Dr. Christian Kühne (Geschäftsführer THINKTANK Industrielle Ressourcenstrategien), Dr.-Ing. Ursula Schließmann (Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, Head of Business Field Environmental and Climate Protection Technologies), Dr.-Ing. Hannes Spieth (Geschäftsführer der Umwelttechnik Baden-Württemberg GmbH – Landesagentur für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz Baden-Württemberg), Dr. Silke Wagener (Freudenberg Technology Innovation SE & Co. KG, Head of Technology Innovation Communication).

Mit dem »PHOENIX« E stellte Goldhofer seinen ersten stangenlosen Flugzeugschlepper mit elektrischem Antrieb vor. Der »PHOENIX« ist das Flaggschiff unter den stangenlosen Goldhofer-Flugzeugschleppern. Er ist aufgrund seiner Leistungsfähigkeit sogar für Wartungsschlepps mit bis zu 32 km/h einsetzbar. Durch seine Vielseitigkeit ist er in der Lage, die gesamte Bandbreite an Flugzeugen bis zu einem maximalen Abfluggewicht (MTOW) von 352 t abzufertigen. Das macht ihn zu einem der gefragtesten Schleppfahrzeuge am Markt. Mit der Entwicklung des batterieelektrisch angetriebenen »PHOENIX« E mussten sich die Goldhofer-Ingenieure der Herausforderung stellen, eine gleichwertige elektrische Variante zum bisherigen dieselbetriebenen Schlepper zu entwickeln.

Der Geschäftsbereich Airport Technology gehört zur Goldhofer-Unternehmensgruppe und konzentriert sich auf die spezifischen Anforderungen der Flughafenlogistik. Konventionelle wie stangenlose Flugzeugschlepper, Bergesysteme sowie Fracht- und Gepäckschlepper in verschiedenen Leistungsklassen meistern zuverlässig hochfrequente Logistikprozesse auf den Flughäfen der Welt. Mit seinen Transportlösungen in emissionsfreien E-Varianten (»IonMaster«-Technologie) nimmt Goldhofer auf dem Feld der Elektro-Mobilität eine deutliche Vorreiterrolle ein.

«PHOENIX« E im Testeinsatz in München
Die Nominierungsliste