Nachhaltiges GSE beschränkt sich nicht nur auf emissionsfreie E-Fahrzeuge

Goldhofer bietet umfassende Lösungen rund um effizientes und nachhaltiges Ground Handling

Nachdem Goldhofer sein Produktportfolio an Frachtschleppern mit »SHERPA« E, konventionellen Schleppern »BISON« E sowie schließlich mit dem stangenlosen Flugzeugschlepper »PHOENIX« E vollständig auch als batterieelektrische Versionen anbietet, arbeitet das Unternehmen an einem ganzheitlichen Lösungsansatz für einen nachhaltiges Ground Handling.

Da ein nachhaltiges Ground Handling heute mehr bedeutet, als Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor auf dem Vorfeld einzusetzen, bedarf es, über alternative Antriebskonzepte und produktbegleitende Services hinaus, auch umfassende Beratungsleistungen vor und nach der Anschaffung. Hier stehen Flughafen-Infrastruktur, -Ausstattung und Flottenoptimierung im Fokus. „Nachhaltigkeit entsteht nicht zuletzt durch eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. Das Ziel ist daher, alle Aufgaben auf gleichem oder sogar höherem Niveau, aber mit deutlich weniger Aufwand als bisher zu erledigen“, so Rüdiger Dube, Head of Strategic Product Management Airport Technology bei Goldhofer. „Von entscheidender Bedeutung ist eine Rund-um-Perspektive auf alle Aspekte und Belange im Flughafenvorfeld-Alltag. Die losgelöste Betrachtung einzelner Prozesse ist hierbei nicht zielführend.“. Daher untersuchen und entwickeln die Goldhofer-Experten in 360-Grad-Sicht praktikable und wirtschaftliche Lösungen für das Ground Handling.

Hierzu wurden Kooperationen mit diversen Partnern, die ebenfalls einen Fokus auf das Flughafenvorfeld  haben, vereinbart.

Dazu gehören unter anderem: 
ABB E-mobility, das Unternehmen bietet umfangreiche und durchdachte Ladeinfrastruktur, um eine optimale Flottenversorgung der E-Fahrzeug zu erzielen.

ATCSim, die UFA-Tochter konfiguriert kundenspezifische Hard- und Software für die Simulationen von GSE-Anwendungen. Dadurch besteht die Möglichkeit, Ground Handling Personal umfassend aber vor allem sicher und schadenfrei auszubilden, um sich schnell im regulären Schlepperbetrieb zurechtzufinden.
EFM, die Münchner Gesellschaft für Flugzeugschleppen und Enteisen verfügt über ein Ausbildungszentrum, in dem unter anderem Schulungseinheiten für Pushback und Towing vermittelt werden, um Mitarbeiter schnellstmöglich einsatzbereit zu machen. 

Guinault mit emissionsfreien Bodenstromaggregaten und

Rheinmetall, die sich mit ihrer einzigartigen eMSU ein emissionsfreies Bodenstartgerät im Portfolio haben.

  „Es ist uns wichtig, unseren Kunden ein Gesamtpaket anbieten zu können, denn letztendlich ist alles ineinander verzahnt, um ein nachhaltiges Ground Handling zu ermöglichen“, erklärt Lothar Holder, Vorstand der Goldhofer AG und Leiter Airport Technology.

Für Goldhofer ist es wichtig, das gesamte Umfeld und die Infrastruktur bei der emissionsfreien Bodenabfertigung im Auge zu haben. Sich allein nur auf E-Mobilität zu verlassen ist zu kurz gedacht. „Wir sind bestrebt, unseren Kunden eine umfassende Partnerschaft anzubieten, um ihnen die Möglichkeiten und Vorteile eines effizienten und nachhaltigen Ground Handlings aufzuzeigen,“ meint Lothar Holder.
 

Aber auch die dem eigentlichen Kaufprozess nachgelagerten Aspekte gilt es, im Sinne der Effizienz im Blick zu behalten. Erst dadurch ergibt sich eine verlässliche Planungssicherheit. Dies umfasst beispielsweise Fortbildungs- und Service-Angebote. So bietet Goldhofer zusätzlich zu seinem hochindividualisierbaren Schulungsprogramm vor Ort oder direkt beim Kunden auch standardisierte und individuelle Online-Schulungen an. Online spart nicht nur Zeit und Geld, es erlaubt zudem, das Angebot auch bei strengsten Reisebeschränkungen aufrecht zu erhalten.

Ein weiterer effizienzsteigernder Aspekt ist die Entwicklung und Anwendung umfassender Telemetrie Funktionen. Hier setzt Goldhofer mit seinem Telemetriesystem »LINK« ebenfalls neue Maßstäbe. So lassen sich zum Beispiel auftretende Störungen per Remote-Zugriff online auslesen, um den Technikern vor Ort schnelle Hilfestellung zu geben. Das beschleunigt die Diagnose erheblich, so dass Wartungsaufgaben bedeutend schneller und effizienter zu erledigen sind. „Die Zukunftsvision besteht darin, die Anforderungen der Kunden besser zu kennen, als der Kunde selbst“, erklärt Andreas Fiderer, Leiter IT und Head of Digitalization bei Goldhofer. Bereits heute können Fahrzeuge permanent auf Anomalien überwacht und eine bedarfsgerechte Instandhaltung geplant werden. Ein System also, das aufgrund von Zählern, Sensorik und analysierten Daten eine perfekt abgestimmte Wartung empfiehlt, so dass Anomalien im Vorfeld erkannt und somit Fehler oder Ausfälle vermieden werden können. Condition Based Maintenance bietet nicht nur optimale Wartungsbedingungen, sondern verlängert die Lebensdauer eines solchen Fahrzeuges erheblich. Darüber hinaus liefert das Live-Tracking auf einem Remote-Dashboard eine Vielzahl von nützlichen Daten und Informationen über alle in »LINK« integrierten Fahrzeuge. Wie hoch ist der Ladezustand? Welche Routen und Strecken werden mit dem Fahrzeug zurückgelegt? Wie viele Pushbacks wurden in welcher Zeit durchgeführt und mit welchen Flugzeugtypen? Mit diesen Zusatzinformationen können Betreiber die Prozesse rund um ihr Flottenmanagement optimieren - zum Beispiel durch eine verbesserte Routenplanung oder Fahrerschulungen für den optimalen Umgang mit Ground Handling Fahrzeugen.

Fracht-/Pushbackschlepper
»SHERPA« E
Konventionelle Schlepper
»Bison« E Familie
Stangenlose Schlepper
»PHOENIX« AST-2E